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Grund & Boden

 

Demografischer Wandel

Weniger. Älter. Bunter.

Unsere Gesellschaft wird „weniger, älter, bunter“. Dieser sogenannte demografische Wandel erfordert auch, dass sich unsere Infrastruktur wandelt. Geodäten und Geografen helfen dabei, dafür gute Lösungen zu finden.

Weniger: Schon seit über vierzig Jahren sterben jährlich in Deutschland mehr Menschen, als geboren werden. Älter: Die Lebenserwartung steigt, was bedeutet, dass es im Vergleich zu früher mehr ältere Menschen gibt. Bunter: Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, aber diejenigen, die nach Deutschland einwandern, sind überwiegend nicht deutscher Staatsbürgerschaft.

Die kurze Fassung: Unsere Gesellschaft ist dynamisch. Es gibt einen demografischen Wandel.

Konkret heißt das aber auch, dass in manchen Regionen Schulen und Krankenhäuser nicht mehr betrieben werden können, einfach weil die dafür nötigen Einwohner fehlen. Und egal wo man wohnt, müssen immer weniger Berufstätige das Gesundheits- und Rentensystem bezahlen. Das ist aber teurer als früher, weil es ja relativ gesehen mehr ältere Menschen gibt, die von diesen Systemen abhängen. Und auch unsere technische Infrastruktur möchte finanziert werden, aus Steuermitteln. Deshalb ist es kein Wunder, dass vor allem ländliche Regionen vom demografischen Wandel besonders stark betroffen sind. Denn hier kommt noch dazu, dass jüngere Menschen auf Arbeitssuche in attraktivere Regionen abwandern.

Als Geodät oder Geograf kannst du dazu beitragen, die katastrophal anmutenden Folgen zumindest abzuschwächen. Es geht darum, zu verhindern, dass die Infrastruktur völlig zusammenbricht, denn schließlich ist die Verödung ganzer Landstriche auch keine Lösung. Du kannst dir Strategien überlegen, wie sich beispielsweise eine Region den geänderten Gegebenheiten anpassen kann: durch Verkehrsinfrastruktur- und Mobilitätskonzepte. Du kannst Wohnumfelder analysieren, um herauszufinden, was sie attraktiver machen könnte. Du kannst auch herausfinden, wie viele Schulen, Krankenhäuser, Sportanlagen, Geschäfte und Verwaltung eigentlich gebraucht werden. Und Geodäten können auch als Wirtschaftsförderer oder im Regionalmarketing arbeiten, um den Tourismus zu fördern. Der demografische Wandel ist schon da – aber wie er da ist und was daraus wird, liegt auch in deiner Hand.

Eigentlich könnte es in unserer Gesellschaft genauso gemütlich sein, wie es ausschaut...

... aber der demografische Wandel hat bereits jetzt Folgen: Ganzen Landstrichen werden bald die nötigen Einwohner fehlen, um beispielsweise die Infrastruktur am Laufen zu halten.

Bildquellen: Pixabay

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